Dienstag, 30. Oktober 2007

Photosession mit www.danielpasche.de

Lieber Blog,
heute habe ich Photos mit dp gemacht. Wir sind zum Brandenburger Tor gefahren. Das war sehr schön beleuchtet. Daniel hat viele Blitze aufgebaut. Es waren auch viele Japaner da. Und Italiener. Die sind immer durchs Bild gelaufen. Kann man ja verstehen, denn das Tor ist ja so schön, daß man immer nach obengucken muss! Und weil Daniel so ein Profi ist sind die Bilder trotzdem ganz toll geworden. So wie die hier.

Samstag, 27. Oktober 2007

Den Rahmen gerade hängen


Es ist nun nicht Istanbul als Startpunkt geworden; ich hätte mich durch nebliges,feuchtkaltes, möglicherweise verschneites und überaus bergiges Terrain hangeln müssen, gleich hinter Istanbul. Der "Segen" der Ferienflieger ermöglicht mir Antalya als Startpunkt. Ein guter Ausgangspunkt, wie mir scheint.
Die Spannung steigt, in einer Woche geht es los. Es ist noch viel zu tun bis dahin, obwohl Rossi, wie ich meine unedle grüne Mühle soeben getauft habe, abgesehen vom Fehlen einer Quetschhülse am Schaltzug für den Umwerfer absolut fahrbereit ist. Sogar der Karton für den Flug steht schon in der Garage... Ich habe volles Vertrauen in Rossi: Ein rassiger Name für einen alten Stahlrahmen mit Lackschäden hebt vielleicht seine Stimmung.

3x8=24

Eines Tages kam mir die Idee und der Grund für eine Reise, die ich ab sofort planen musste. Ich wusste ich würde mir ein Fahrrad zusammenbauen, möglichst günstig und haltbar, mir einen Flug nach Istanbul nehmen, vielleicht noch einen Kollegen einpacken und dann auf das grüne Roß mich schwingen und um das halbe Mittelmeer brausen. Ich musste es tun, mein Studium verlangt es mir beinahe ab. Ich brauche regionale Kenntnisse, möchte ich nicht nur so tun als sei ich ein toller Geograph mit regionalem Schwerpunkt Nahost/Arabische Länder. Ich muß erleben wie Falafel ausserhalb von Kreuz-Kölln-Schöneberg wirklich schmeckt, will den Sand der Wüsten zwischen den Zähnen mahlen spüren und habe ein großes Ziel: Ich will mir in Kairo einen Anzug schneidern lassen, mindestens einen.
Es ist zwar nicht das halbe MIttelmeer geworden, aber immerhin die Halbmondumfahrung, von Antalya nach Kairo in sieben Gängen war mein Credo. Bis gestern. Denn seit gestern schaltet an meinem grünen, namenlosen Stahlroß nicht nur hinten auch der achte Gang sondern es ist mir mithilfe eines absoluten Experten auf seinem Gebiet, einem echten hessischen Zweiradmechaniker, gelungen, die acht Gänge zu verdreifachen (sic!). Und so ist mit dem ersten Blog der Name des Blogs hinfällig, doch genauso hinfällig wird wohl auch meine Vorstellung von meiner Reise sein, wenn ich sie am 2.11.07 angetreten habe: Die Vorstellungen werden sich wohl mehr als mit Faktor 3 multipliziert haben!